Körbchen mit „Flying Geese“

Erstmals habe ich mich an eine Anleitung von Minki Kim gewagt. Es ist ein Körbchen mit Flying- Geese- Muster. Wider Erwarten hat mich diese Anleitung gefordert, die ersten Versuche der fliegenden Gänse haben mir nicht gefallen. Zwar erkennt man im Video sehr gut, wie die einzelnen Schritte genäht werden, es fehlen in der Anleitung aber ein paar wesentliche Hinweise, auf welche Punkte  (Nahtkreuze, Faltlinien usw.) besonders geachtet werden sollte, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.

Schließlich habe ich mir ein paar zusätzliche Orientierungslinien gezeichnet, und so bin ich dann auch gut zurecht gekommen. Der Gänsezug wird in der Quilt- as- you- go- Methode direkt auf eine Schaumstoff- Einlage genäht. Hier sieht man das von hinten.

 

Von diesem Herzstück aus ging es dann weiter, und es wurde leichter.

Das Körbchen ist raffiniert gemacht, man verbindet Außen- und Innenstoff zu einem Schlauch, der Streifenstoff wird dann der obere Rand, der wie ein Binding aussieht.

Ein ovaler gesteppter Boden wird dann ergänzt und gibt dem Korb seine endgültige Form.

Mich hat dieses fröhlich- bunte Muster gleich angesprochen, man kann gut mit Resten arbeiten. Nennenswerte Mengen werden aber nicht verbraucht. Ich hab die kleine Variante genäht, es gibt insgesamt drei Größen.

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Kaleidoskop- Quilt „Violet Dreams“ fertig

Es ist vollbracht, mein Geschenk in den Lieblingsfarben der Empfängerin ist heute fertig geworden. Ich habe gleich noch ein paar Fotos gemacht, denn das Wetter ist momentan ideal dafür. Wenn man draußen fotografieren kann, erscheinen die Farben einfach am natürlichsten.

Auch der Schattenwurf durch das Quilting ist im Tageslicht naturgetreuer als in Innenräumen. Hier sieht man, dass das Quilting nicht so stark ausgeprägt ist, wie es in den letzten Fotos den Anschein hatte.

Für das Binding habe ich den Rückseitenstoff verwendet, dieser hat jeden Farbton der Vorderseite und passt damit perfekt.

Der graue Stoff ist „Quilters Linen“ von Robert Kaufmann und wirkt tatsächlich wie Leinen, die farbigen Stoffe sind ein Mix von allen möglichen Herstellern.

Ich hätte nie gedacht, dass auch mir Lila- Töne so gut gefallen können.

Und das Muster- ich finde es so spannend!

Je nachdem, wie man die Blöcke legt, kommen ganz unterschiedliche Wirkungen heraus. Ich habe mich für das „wilde Durcheinander“ entschieden. 😉

Und das Auge sucht sich beim Betrachten ganz automatisch die zufällig entstehenden Kreise.

Viele wünschen sich immer ein „Gesamtfoto“ vom Quilt. Das ist meistens nicht so einfach bei der Größe. Ich habe eine Leiter nehmen müssen und im Haus fotografiert. Da sind- wie schon geschrieben- leider die Farben nicht so natürlich.

Ich hoffe, dass der Quilt gut ankommt und geliebt wird.

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Kaleidoskop- Quilt

Langsam nähert sich die Arbeit an diesem Quilt dem Ende, zwischen den ersten Arbeitsschritten und dem heutigen Stand liegt fast ein Jahr, das mich sehr gefordert und das Weiterarbeiten gebremst hat.

Der Kaleidoskop- Quilt ist auf der Maschine eingespannt und schon zu 2/3 gequiltet. Das Quilting werde ich wohl noch diese Woche beenden, dann folgt das Binding, und ich kann das Projekt auch gedanklich abschließen.

Die Empfängerin liebt Lila und Grau. Damit es aber nicht zu kühl wirkt, habe ich noch ein paar pinke und beerenfarbene Stoffe ergänzt.

Wie man auf der oberen Rolle schön sehen kann, habe ich auch die perfekte Rückseite für diesen Quilt gefunden. Es werden alle Farben der Vorderseite wiederholt.

Wie alles begann:

Am Anfang stehen- wie immer- der Zuschnitt und das Zusammensetzen der Blöcke.

Das gesamte Top besteht nur aus Dreiecken, zwei unterschiedlich großen gleichseitigen Dreiecken. Zunächst habe ich aus den großen Zuschnitten Pärchen mit der Hintergrundfarbe zusammengenäht, diese dann ausgelegt und später zu „Rädchen“ verbunden.

Das Umbügeln der Nähte macht eine flachere Mitte.

Im nächsten Schritt ergänzte ich die kleinen Dreiecke der Grundfarbe, später die farbigen.

Dann folgt das Zusammensetzen zu Reihen, dann die Reihen zum Top.

Ich bin immer wieder von Gegenlicht- Aufnahmen begeistert, sie zeigen ganz wunderbar das Muster.

Könnt ihr die Kreise sehen, die optisch entstehen? Einzig die Nahtzugaben stören etwas das Bild, da deren Richtung wechselt.

Nach langem Überlegen habe ich mich für ein Allover- Muster entschieden. Anfangs wollte ich mit Linealen Quilten, aber da die farbigen Stoffe nur wenig gemustert sind, nimmt dieses Quilting die Strenge und gibt den zurückhaltenden farbigen Abschnitten ein bisschen zusätzliche Musterung.

Das Quiltgarn hat den gleichen Farbton wie der Hintergrund- Stoff, damit „verschwindet“ es  optisch, das Garn der Rückseite ist heller und damit auch dort kaum noch sichtbar. Es bleiben nur die Muster in den farbigen Flächen wirklich sichtbar.

Ich bin gespant, wie die Oberfläche aussieht, wenn der Quilt von der Maschine kommt.

Update am 28.08.2022:

Das Quilting ist nun getan, fehlt noch die Einfassung. Das Quilting tritt nicht so stark hervor, wie es auf dem Foto den Anschein hat, es ist eine Aufnahme mit Gegenlicht. Da ich ein Bambus- Vlies verwendet habe, was ja relativ dünn ist, sieht man das Muster nur leicht.

Die Endmaße des Quilts habe ich inzwischen auch ermittelt, da ich das für mein Binding brauche. Es sind 2,08 x 1.48m.

Hin und wieder werde ich gefragt, ob die Quiltmuster in meiner Maschine gespeichert sind, oder ob ich das Muster vorher aufzeichne. Beides muss ich verneinen, es ist auch diesmal ein frei gequiltetes Muster.

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