Heute gab es Fisch

Sie sind mir schon oft begegnet, diese süßen Sardinen. Mal ganz dünn, mal etwas dicker, mal ganz bunt und manchmal klassisch blau. Endlich habe ich mal einen schönen Grund, die Fische auch zu nähen. Ich möchte mich damit bei einer netten Kollegin bedanken, die sich auf besondere Weise in einer schwierigen Zeit um mich bemüht hat und mir gezeigt hat, dass sie an mich denkt.

Sie ist ein großer Meer- Fan, vor allem die Ostsee hat es ihr angetan. Sie hat außerdem ein Händchen für Dekorationen, meistens Accessoires in einem strahlenden Meeresblau. Ich hoffe, die Fische finden bei ihr Gefallen und ein hübsches Plätzchen. Sie passen in die Küche…

…aber auch ins Bad!

Und dann hat sich da noch ein Fischlein darunter gemischt….

Es ist eins mit offenen Kanten, die Augen sind nur aufgemalt und der Körper ist in einem Stück aus Jeans- Stoff genäht.

Mit der Zeit und nach mehrmaligem Waschen, was beim gedachten Verwendungszweck nötig werden wird, dürfte der Rand schön ausfransen.

Dieser Fisch ist nämlich für meine Daisy gedacht, die gestern ihren vierten Geburtstag hatte.

Ich bin gespannt, ob er für eine längere Zeit interessant sein wird.

Sie bewegt sich so schnell, dass das Foto leider nicht ganz scharf ist. Aber ich finde es so süß, wie sie ihren Fisch kaut…

Die Anleitung zum Kaufen stammt übrigens von roxycreations. Ich habe sie jedoch etwas angepasst, da die Schablone und und die zusammengesetzte Stoffbahnen für mich nicht perfekt zusammenpassten. Das kann aber an meinem Zuschnitt, meinem Nähfuß oder an wer weiß was liegen.

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Erwacht!

Ein halbes Jahr war es hier still. Es war eine Zeit, die mir die Kraft und die Lust zum Nähen nahm. Im Frühjahr, wenn alles beginnt zu wachsen und zu blühen, werden manchmal Lebensgeister geweckt, so auch bei mir.

Gedanklich war ich schon ein Weilchen auf der Suche nach einem kleinen und schnellen Projekt, etwas, dass mir zeigen soll, dass ich „ES“ noch kann und auch noch mag. Mir fiel ein „Snap Sack“ mit einem Fuchsien- Block in die Hände, der bestimmt schon 10 Jahre bei mir wohnt.

Was ist ein „Snap- Sack“? So genau kann ich es gar nicht sagen. Als ich diesen entdeckte, war offenbar gerade ein Boom vorbei, den ich verpasst habe. Eine kleine Papiertüte enthielt alles, das Vlies ausgenommen, was man für ein Mini- Projekt braucht, nämlich die Anleitung und ein Potpourri an passenden Stoffen inclusive Rückseite und Einfassung.

Ich denke, es ist dafür gedacht, mal einen neuen Block auszuprobieren. Man näht ihn dreimal und hat ihn drauf. Dann ließen sich Kissen, Quilts, Tischläufer etc. daraus herstellen.

Lange habe ich gedacht, Miniquilts sind für mich nicht geeignet. Sie haben kaum einen „Gebrauchswert“, anders als zum Beispiel ein Tischset. Jetzt, wo meine Schränke voller Quilts, Wandbehänge und Tischläufer sind, denke ich ernsthaft drüber nach, doch mal ein paar Minis zu  nähen. Mit einer Freundin hatte ich ein nettes Gespräch zu diesem Thema. Jemand der malt, hat auch nicht alle Bilder an seiner Wand. Und meine Freundin meinte, ihr Mann puzzelt sehr gerne. Auch er räumt am Ende alles wieder weg. Warum nicht nähen des Nähens willens, weil es einem gut tut, weil man sich an der Arbeit und am Ergebnis erfreut.

Der Fuchsia- Block passt so gut in die Jahreszeit, ich mag diese Farben und es ging los. Geschnitten war alles schnell, dann gab es eine weitere Unterbrechung, aber der Ostermontag war mein Tag! Der Nachmittag gehörte nur mir, meiner Nähmaschine und dem Projekt.

Streng genommen ist der Block ein Ninepatch- Block. Die Patches sind entweder ein einfaches Quadrat,  Half Square Triangles (HST, also Habquadrate) oder ein Block mit diagonalem Mittelstreifen.

Sie lassen sich in einem Rutsch ganz effektiv nähen und dann zusammensetzen.

Zwei Kontrastränder fassen das ganze dann ein.

Das Top zu nähen hat mir großen Spaß gemacht. Und ich denke: Ich kann „ES“ noch! 😉 Ein bisschen Übung noch, und ich bin wieder zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist eine ganz klassische Arbeit, die Farben sind ein wenig antiquiert, das ist nach den  Jahren eben so. Schade, dass das Grün nicht etwas kräftiger ist.

Ich werde noch ein bisschen quilten, nur ganz wenig, nicht überbordend. Und dann passt das Läuferchen auf eins unserer alten Möbel und ich habe es im Blick als Zeichen für mein (Wieder-) Erwachen.

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Sewalong Update

Das Top ist nun fast geschafft, es fehlen noch zwei Border. Jetzt kann ich mir schon einmal Gedanken um das Quilting machen…

 

Wochen 6 bis 11 (Stand 03. Oktober 2020)

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