Übung zu Stars and Nines

In meiner Vorschau zum Scrappy- Projekt hab ich ja berichtet, auf welche Schwierigkeiten ich gestoßen bin. Man kann es kaum glauben, die Bügel- Richtung der Nahtzugabe kann darüber entscheiden, ob man ein Projekt weiter verfolgt oder verwirft. Da ich den Quilt „Stars and Nines“ (Sterne und Neuner- Blöcke) von „Fons and Porter“ schon seit Jahren zu meinen Favoriten zähle, die ich unbedingt nähen möchte, wollte ich nach den anfänglichen Schwierigkeiten nicht gleich aufgeben. Und ich habe getrennt, nach Hinweisen im Netz gesucht, Fotos vergrößert, meinen Mann um seine Mithilfe gebeten….

Und irgendwann war die Nuss geknackt. Es ist zwar nur eine Übung mit Resten und nur ein Handy- Foto. Aber ich freu mich so sehr, dass ich es gleich hier festhalten muss:

Gelernt habe ich viel bei diesem Übungs- Stück, z.B., dass man von gängigen Regeln auch mal abweichen muss, dass Kontraste sehr wichtig sind (siehe z.B. den Unterschied zwischen dem hellblauen und dem dunkelblauen Stern), dass man Y- Nähte mit dem nötigen Respekt angehen muss uvm.

Jetzt kann ich in Ruhe überlegen, wann und mit welchen Stoffen ich einen Quilt mit diesem Muster angehen will. Dieses Übungsstück könnte z.B. ein Tischläufer werden….

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Spicy Spiral Table Runner

Kaum zu glauben, ich habe ihn schon vor einigen Jahren genäht, vier oder fünf dürften es sein, und ich habe ihn hier noch nie gezeigt: Meinen „Spicy Spiral Table Runner“!

Durch Zufall, d.h. angeregt durch Kommunikation in einem Forum, suchte ich nach Bildern. Und was musste ich feststellen?

ES GIBT GAB BISHER NOCH NICHT EINMAL EIN FOTO!

(Oder ich habe sie versehentlich gelöscht.) Das habe ich nun geändert, hier ist er, mein Spiral- Läufer:

Er hat eine grüne Seite…

…und eine pinke.

Es gibt auf jeder Seite einen Farbverlauf. Der weiße Stoff ist kein Uni, sondern ein weiß auf weiß bedruckter Stoff. Ansonsten habe ich klassische Patchwork- Stoffe und Batiks gemischt.

Im Original wird der Zackenrand begradigt und eingefasst, es kommt eine geschwungene, rundliche Form raus. Ich habe es nicht übers Herz gebracht, das auch zu tun. Mir gefiel der Zackenrand viel zu gut, er erinnert mich an einen Ammoniten.

Somit habe ich das leicht im Nahtschatten gequiltete Top mit dem Rückseitenstoff verstürzt zusammengenäht und jede Ecke so gut es ging ausgearbeitet.

Dabei habe ich die Rückseite aus zwei Teilen zusammengesetzt, dass etwa in der Mitte eine Naht liegt. Diese habe ich mittig zum Wenden etwas offen gelassen. Somit konnte ich den gesamten Rand in einem Rutsch nähen und am Ende die Wendeöffnung von Hand schließen.

Jedes Jahr im Frühling kommt der Läufer auf den (Oster-) Tisch.

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Schleifchen- Kissen

Heute war so schönes Wetter, aber es war auch kalt. Ich hab mir den Hund geschnappt, den Fotoapparat und zwei meiner Kissen, die ich nach langer Zeit endlich fertig habe.

Einer unserer liebsten Orte ist diese Steinbank. Sie steht vor den Resten eines Griffel-Schieferbruchs. Von hier hat man einen schönen Weitblick.

Es gibt von jeder Kissen- Größe jeweils zwei, das eine Pärchen ist 40X40cm, das andere 50X50cm groß.

Die Rückseiten sind ganz einfach mit einem extra breiten Hotel- Verschluss gearbeitet.

Das Quilting der größeren Kissen ist gitterförmig, jeweils 1/4″ Abstand auf beiden Seiten der Naht.

Bei den kleinen Kissen läuft das Quilting diagonal. Das habe ich bei einem Läufer einer Freundin gesehen. Es gefiel mir so gut, dass ich es (mit ihrer Erlaubnis) auch gewählt habe.

  

Hier nochmal alle Viere:

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