Schleifchen- Läufer (Ergebnis vom Batic- Scrap- Experiment)

Heute ist das Wetter soooo toll, zwar etwas kühl, aber herrlich sonnig. Und so kann ich hier meinen fertigen Schleifchen- Läufer präsentieren. Doch zunächst ein kleiner Frühlingsgruß:

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Andernorts sind vielleicht die Schneeglöckchen schon verblüht, die Krokusse fast durch und die Narzissen stehen in voller Pracht, aber hier im Mittelgebirge ist die Natur einfach später dran. Und so freue ich mich über diese ersten zarten Frühlingsboten.

Das schöne Wetter hat mich verlockt, an meinem freien Tag zwischen Fenster- Putzen und Bad- Reinigen ein paar Fotos in der Sonne zu machen.

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Im ersten Foto hängt mein Läufer im Kirschbaum, der uns im April wieder mit seiner Blüte erfreuen wird (die gelben Kirschen kann man nicht wirklich genießen) und strahlt mit der Sonne um die Wette.

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Und in der Korkenzieher- Haselnuss tanzen Schatten auf seiner Oberfläche.

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Wie in diesem Artikel beschrieben, ist ja der Läufer aus einem „Fehler“ entstanden. Ich wollte schiefe Sterne nähen, es ergab sich aber, da ich die Nahtzugabe vergaß zu addieren, ein Schleifchenmuster. Nun patche ich schon seit über zwanzig Jahren. Und dann passiert so ein Fehler. 😉 Jetzt hieß es, das Beste draus zu machen. Und die Schleifchen haben mir dann doch gefallen.

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Trennen und Verändern wären unmöglich gewesen. Und so bin ich mit dem Ergebnis vollauf zufrieden. Das Quilting ist schlicht,…

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…ebenso der Rand.

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Es ist wieder ein doppelt gelegtes Binding, hinten mit der Hand angenäht. Meine Batic- Scraps sind auch aufgebraucht, wie schön!

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Vorfrühling mit viel Sonnenschein.

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Den-braucht-man-immer-Korb

Nach längerer Abstinenz kann ich heute mal wieder ein paar Fotos zeigen. Zwar war ich in den letzten Monaten nicht ganz untätig, habe Schals und Socken gestrickt, Granny- Quadrate für meine Endlosprojekt gehäkelt und mit meiner neuen Coverlock- Maschine experimentiert, doch blieb es um meine Nähmaschine und Ufos recht still.

Für eine liebe Freundin brauchte ich eine Kleinigkeit zum Geburtstag, die einerseits als Geschenkverpackung dienen, andererseits aber auch später nutzbar sein sollte. So wurde es ein „Den-braucht-man-immer-Korb“ nach Brigitte Heitland.

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Das Körbchen wird in einer Art Quilt-as-you-go-Methode genäht. Als Stabilisator habe ich Thermolam- Vlies genommen.

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Durch die Steppung erhält der Korb seinen Halt. Jede Seite sieht ein wenig anders aus.

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Über das Innenfutter wurde das Körbchen gewendet, die Naht am Schluss per Hand geschlossen.

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Und es passt recht viel rein.

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Später kann das Körbchen einmal Bastelmaterial oder jede Menge Krimskrams beinhalten. Ich hoffe, es wird Gefallen finden.  😉

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Als nächstes soll endlich mein Scrap- Experiment vom Oktober fertig werden. Bis bald!

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Batic- Scrap- Experiment

Es ist Herbst geworden, Zeit zum Nähen! Doch ich bin wohl etwas aus der Übung??!

Es ist gründlich schiefgegangen, mein neues Experiment. Mein Plan war ein Muster, das hatte ich schon einmal in einem Shopper verwendet…

Ein kleiner Denk- und Rechenfehler,…

….ein Fehler in einer kürzlich gelesenen Beschreibung im Netz,…

….nicht nochmal in der Shopper- Anleitung nachgesehen,…

….und aus dem Muster wurden….

Das seht ihr gleich!

Zuerst habe ich meine wenigen 2″ Batic- Scraps aus der Versenkung geholt, die für kein größeres Projekt reichen würden, zum Wegwerfen aber zu schade sind, diese diagonal gebügelt und dazu mein geliebtes Weiß als Beistoff ausgewählt. Die weißen Scraps sind doppelt so groß wie die kleinen, also 4″ im Quadrat:

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Durch das Bügeln spare ich mir das Anzeichnen der Diagonale.

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Die Bügelfalte ist nun die Nählinie. Am besten finde ich es, wenn der Bruch nach oben zeigt, anders herum geht aber auch (wie im nächsten Bild).

So werden  nun die Blöckchen arrangiert und immer rechts auf rechts (bei den weißen besonders wichtig!!! ) genäht:

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Ein schöner bunter Haufen, nicht wahr? Ich werde einfach wahllos zugreifen beim Zusammennähen.

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Zunächst nähe ich „Fähnchen“, bei allen Blöckchen also erst die eine Seite. Das spart Zwirn und Zeit.

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Halbwegs geordnet sieht es so aus:

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In der Nahaufnahme ist hier die zweite Seite zu sehen, ebenso in der „Fähnchen- Technik“ genäht:

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Nachdem die Fähnchenkette zerteilt ist, sieht es so aus:

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Jetzt geht es mit dem Rollschneider es an die „Öhrchen“.

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An beiden Seiten werden die Nahtzugabe nun stehen gelassen und die kleinen Scraps nach außen gebügelt.

Ordnet man nun die Blöckchen immer gleich ausgerichtet an, entsteht dieses Muster:

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Seht ihr, was es werden sollte? Genau, schiefe Sternchen. Und was ist es geworden?

SCHLEIFCHEN!!!

Die Sternchen sind leider nicht geschlossen, da ich in meiner Berechnung eine Nahtzugabe vergessen, bzw. nicht abgezogen habe. Habe mich kurz ein wenig geärgert und dann aber entdeckt, dass es so auch ganz hübsch geworden ist. Ich kenne jetzt auch meinen Denkfehler und werde die Sterne später noch richtig nähen. Vielleicht in rot- weiß für Weihnachten???

Schön, dass trotzdem etwas Brauchbares entstanden ist!

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