Storm at Sea, Teil 2

Nun ist aus meiner kleinen Übung ein etwas größeres Stück geworden. Wie schon gesagt, ist es schade um die viele Zeit, wenn aus dem ersten Übungsstück nicht doch noch etwas Brauchbares wird. Ich habe noch zwei Reihen ringsum angesetzt und muss sagen, es ist schwieriger „anzubauen“, als gleich die richtige Größe zu wählen. Das dünne Papier ist schon aufgrund seiner Beschaffenheit sehr „trennempfindlich“. Und ich musste ja leider links und rechts an den Rändern ein Stück auftrennnen, um die neuen Blöckchen anzusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass man mit einem sehr engen Stich arbeitet, um später das Papier besser entfernen zu können. Hätte ich vorher gewusst, was es werden soll…

Jetzt ist das Teil schon Mitteldecken- tauglich.

So sieht mein Top jetzt aus:

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Und nun überlege ich, wie es weiter gehen soll. Das Maß ist nun auf 66 X 66cm angewachsen. Ich würde gerne noch einen schönen Rand anbringen, einen der auch dazu passt, der aber nicht mehr auf Papier genäht werden muss. Mal sehen, was mir einfällt!

Da hatte ich doch ein entsprechendes Buch mit Vorschlägen….

 Teil 1

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Falsche Hexagone

Eine neue Wichtelei… 😉

Im Gegensatz zu „echten“ Hexagonen, die sich fast nur in der English- Paper- Piecing- Methode vernünftig zusammennähen lassen, ist diese Möglichkeit eine supergute Alternative! Man kann die Teile so zusammenfügen, dass wieder komplette Hexagone entstehen oder so, dass sie zweifarbig sind wie abgebildet.

Statt einer Schablone habe ich ein 60°- Lineal benutzt, das hat prima geklappt. Man muss nur einmal das richtige Maß ermitteln, dann teilt man einen entsprechend vorgeschnittenen Streifen in halbe Hexagone, indem man das Lineal immer abwechselnd um 180° dreht. Das ist sehr effektiv! Schließlich näht man Reihen und diese dann zusammen.

Die Stoffe stammen von Gütermann, und ich finde die Serie, die es auch noch in grün oder rosa gibt, wunderschön. Blau ist mein Favorit, die frische Farbe erinnert an die See, an eine angenehm kühle Brise.

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Das Quilting macht die Sechseckform schön plastisch und gibt Struktur. Das Binding ist klassisch aus einem doppelt gelegten Streifen gefertigt und auf der Rückseite von Hand angenäht.

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Von hinten sieht man den Hotelverschluss, einfach zu nähen und einfach für den Wechsel des Bezuges.

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Auf meinem Sessel sähe es auch gut aus!

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Ich hoffe, dass es der Empfängerin gefällt!

 

 

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Storm at Sea (Eine Übung), Teil 1

In den letzten Tagen habe ich mal wieder etwas nach der „Foundation- Paper- Piecing- Methode“ genäht. Für alle, die das nicht kennen: Es ist ein bisschen wie Malen nach Zahlen und wird in Deutschland auch als  „Nähen- auf- Papier- Methode“ bezeichnet. Das Papier wird natürlich nach dem Zusammennähen entfernt.

So sieht es von hinten aus…

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Das Ergebnis ist ein Teststück. Da meine letzte Arbeit dieser Art schon vor längerer Zeit entstanden ist, dient es somit der Übung. Ich habe Stoffstücke von ausgedienten Hemden meines Mannes verwendet. (Ja, er hat es erlaubt 😉 !) Daher ist die Farbgebung auch etwas dezenter, fast schon „männlich“. (Vielleicht sollte ich ihm mal ein Hawaii- Hemd schenken???…

…Neeein, das war nicht ernst gemeint! Das würde er niemals tragen.)

Zusammen mit einer Patchwork- Freundin soll mit diesem schönen Muster ein gemeinsames Projekt entstehen. Die Übung dient dazu einzuschätzen, was man an Material braucht, ob die Größe der Teile ausreicht, wie man die Stoffstücke schon vorbereiten bzw. vorschneiden kann, wieviele Papierschablonen man braucht, wie groß ein Block ist usw.

Das abgebildete Stück hat die Maße 39,5 cm im Quadrat und könnte, wenn ich noch einen Rand anfüge, zu einer Kissenhülle werden…                                                                           …oder eine Mitteldecke, wenn man noch etwas mehr erweitert?! Mal sehen! Es wäre zu schade (vor allem um die Zeit), das Teil nur als Übungsstück in der Versenkung verschwinden zu lassen. FPP ist wirklich ein echter Zeitfresser!

Das Muster, welches sich ganz treffend „Storm at Sea“ (auch: „Storm on the Sea/ Water“) nennt, kommt aber wohl erst in größeren Arbeiten so richtig zur Geltung. Da gibt es im Netz ganz tolle Bilder in allen möglichen Farb- und Musterkombinationen! Auch Anleitungen und Schablonen zum Ausdrucken findet man zuhauf.

Und nun von vorne:

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Ich werde das Probestück noch etwas vergrößern, soweit der Stoff eben reicht.

Ich denke, es wird ein schönes Projekt. Ich freue mich drauf!

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