Storm at Sea, Teil 4

Als wenn der Wind, der gerade um das Haus tobt, es geahnt hätte…

…heute- endlich- ist meine „stürmische“ Mitteldecke fertig geworden.

SaS klein1

Meine erste Idee zum Quilting musste ich leider aufgeben. Ich hatte Kreise geplant, da das Muster an manchen Stellen Kreise vortäuscht, die natürlich keine sind. Ich habe es probiert und fand es schrecklich. Die Nähte verliefen über die Sternenspitzen und an Stellen, wo es einfach nicht passte. Also hieß es zunächst: Auftrennen! Zum Glück war das Quilting noch nicht fertig…

Hat das schon mal jemand gemacht, ein Quilting aufgetrennt? Ja? Da kann man nur miteinander mitfühlen, stimmt’s?!

Am Ende war es dann aber gut so. Ich habe jetzt lediglich die weißen Flächen um die Sterne und die Rauten vom Rand im Nahtschatten gequiltet. Man erkennt das am besten auf der Rückseite (Hier sieht man auch, was ich mit Kreisen meinte.):

Quilting

Am Rand entstand eine Rauten- Kette:

Randquilting

Die Ecken sehen so aus, wie ein Treppchen:

Eckquilting

An dieser Decke habe ich auch zum ersten Mal ein für mich neues Binding ausprobiert. Es ist noch nicht ganz perfekt geworden, aber fix genäht. (Und die extreme Vergrößerung in den Fotos deckt natürlich jeden Fehler gnadenlos auf 😉 .) Sonst bevorzuge ich ja eher die klassische Methode mit doppelt gelegtem Streifen…

Bei dieser Methode schneidet man die Rückseite größer zu, in meinem Fall 4 X NZG. Diese wird dann einmal zum Rand des Tops gefaltet, gebügelt, das Ganze dann nochmal überlappend auf das Top gefaltet und wieder gebügelt. Vor dem Umnähen habe ich zunächst Briefecken gearbeitet…

Briefecke

…und anschließend den Rand knappkantig aufgesteppt:

Randlösung

Das war echt schnell fertig, und da ich sowieso keinen kontrastfarbigen Rand wollte und die Rückseite ganz weiß ist, war diese Lösung ideal.

Die beiden Schlaumeier mussten auch mal gucken…

SaS klein3

Kaum zu glauben, mein erstes Mal mit diesem Muster ist wirklich fertig.

SaS klein4

Auf zu neuen Projekten!

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Storm at Sea, Teil 3

Der nächste Schritt ist getan, die Umrandung des Tops ist fertig. Wie schon geschrieben sollte es so sein, dass das Randmuster zu dem des Mittelteils passt, aber ohne PP gefertigt werden kann. Die erste Variante, eine Art dreifarbiger Zopf (grau, blau, weiß), habe ich verworfen, das hat einfach nicht gepasst.

Die schließlich gewählte Variante passt, finde ich, perfekt. Hier ist sie:

top

Hat etwas Folkloristisches, oder?

Die Anfertigung war verhältnismäßig einfach. Ich habe nach dem Muster des Mittelteils entschieden, dass in ein großes Quadrat desselben zwei kleine graue passen sollen, in die Schmalseite des Rechtecks nur eins. Da macht es mir das Muster einfach!

Damit ergeben sich 14 Quadrate an einer Seite plus die Eckquadrate. Das bedeutet, man hat zwei Streifen mit je 14 Quadraten, die zuerst angenäht werden, und zwei Streifen mit je 16 Quadraten.

Hier kann man das sehen, an den Seiten die 14’er, oben und unten die 16’er:

rand

Wie das geht? Ganz einfach!

Zunächst muss die richtige Größe ermittelt werden. Ich kannte ja vom Mittelteil die erforderliche Länge der Diagonale meiner grauen Quadrate, nämlich einmal die Breite der Schmaleite des Rechtecks (wo die Sternenspitzen liegen) oder die Hälfte der Seitenlänge der grau- weißen Quadrate.

Mit diesem Diagonalmaß habe ich ein rechtwinkliges Dreieck gezeichnet. Die beiden kurzen Seiten sind ja gleichlang. Diesen habe ich eine Nahtzugabe von 0,75cm angefügt. Jede dieser kurzen Seiten hat jetzt das Maß für die Streifen, die ich benötige, bei mir sind es 3,75cm, die nun zugeschnitten werden. Jeweils drei in der Folge weiß- grau- weiß habe ich hier zusammengenäht. Diese Stücke werden gut gebügelt und weiter in Abschnitte geteilt, wieder mit dem ermittelten Maß (hier 3,75cm).

Streifen

Im nächsten Schritt näht man die Abschnitte zusammen. Hier macht sich das „Fähnchennähen“ sehr gut, ich nähe erst Zweier, dann diese zu Vierern usw. Dabei kann man immer vom Anfang der Kette die bereits vernähten Teile abschneiden und wieder neu anfügen, ohne dauernd den Faden abschneiden zu müssen. Das ist sehr effektiv!

zweierzweier rückkette

Die überstehenden Zacken werden nun begradigt. Hier muss man darauf achten, dass von der Spitze der grauen Dreiecke bis zum Rand die NZG erhalten bleibt! Am Anfang und dem Ende der Kette muß noch ein Streifen der Grundfarbe (hier weiß) ergänzt und auch dort bis auf die NZG zurück geschnitten werden.

gerade

Dann kann alles angenäht werden, erst die kurzen, dann die langen Seiten. Ich habe vorher gut mit Nadeln gesteckt, damit sich die Muster auch treffen!

gesteckt

rand halb

top

Diese Randlösung kann ich mir aus sehr gut aus bunten Quadraten oder gar Scraps vorstellen. Das wäre zwar etwas aufwändiger, vor allem, wenn man einzelne Scraps statt Streifen verwendet, aber sicher lohnenswert!

Der nächste Schritt ist das Quilting, ich habe schon eine Idee…..

 

Teil 1

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Teil 4

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Storm at Sea, Teil 2

Nun ist aus meiner kleinen Übung ein etwas größeres Stück geworden. Wie schon gesagt, ist es schade um die viele Zeit, wenn aus dem ersten Übungsstück nicht doch noch etwas Brauchbares wird. Ich habe noch zwei Reihen ringsum angesetzt und muss sagen, es ist schwieriger „anzubauen“, als gleich die richtige Größe zu wählen. Das dünne Papier ist schon aufgrund seiner Beschaffenheit sehr „trennempfindlich“. Und ich musste ja leider links und rechts an den Rändern ein Stück auftrennnen, um die neuen Blöckchen anzusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass man mit einem sehr engen Stich arbeitet, um später das Papier besser entfernen zu können. Hätte ich vorher gewusst, was es werden soll…

Jetzt ist das Teil schon Mitteldecken- tauglich.

So sieht mein Top jetzt aus:

SaS2

Und nun überlege ich, wie es weiter gehen soll. Das Maß ist nun auf 66 X 66cm angewachsen. Ich würde gerne noch einen schönen Rand anbringen, einen der auch dazu passt, der aber nicht mehr auf Papier genäht werden muss. Mal sehen, was mir einfällt!

Da hatte ich doch ein entsprechendes Buch mit Vorschlägen….

 Teil 1

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