Triangle Quilt

Heute gibt es etwas Neues zu sehen. Mit den Resten des Mädchenquilts in Pink und Taupe habe ich eine Decke aus Dreiecken begonnen. Das erste Foto ist mit einem Smartphone gemacht und daher nicht so besonders gelungen:

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Ich wollte schon so lange mal Dreiecke verarbeiten und zu einem modernen unregelmäßigen Muster zusammensetzen. Schöne Beispiele dafür habe ich im Netz gesehen. Wenn man das Foto so anschaut, erscheint das Projekt nicht gerade sehr vielversprechend, stimmt’s?

Das habe ich zunächst auch gedacht und hatte plötzlich gar keine Lust mehr. Schließlich wählte ich das Top zum Üben aus, um es nicht umsonst gefertigt zu haben. Ich wollte das Quilten mit Linealen trainieren. Und da wandelte sich auf einmal der Eindruck:

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Durch die plastische Licht- und Schattenwirkung des Quiltmusters änderte sich die Gesamterscheinung kolossal. Es kam plötzlich Leben in den zunächst so fade erscheinenden Quilt.

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Ich  bin auch diesmal wieder verblüfft, was ein Quilting schaffen kann. Und es müssen nicht einmal aufwändige Muster sein. Gerade die einfachen Linien unterstreichen den modernen Charakter.

Ein Gesamtfoto gibt es noch nicht, denn es müssen erst Fädchen verstochen und der Rand angenäht werden.

Die Decke hat die Größe eines Kinderquilts.

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RingToss Teil 3

Nach einer nicht ganz freiwilligen Pause gibt es heute neue Bilder vom RingToss- Quilt:

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Das Quilting ist inzwischen fertig, an manchen Stellen muss ich aber noch Fädchen verstechen. Daher blitzt ab und zu mal eine Stecknadel durch.

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Auch der kunterbunte Streifenrand ist schon an-, aber noch nicht umgenäht.

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Diesen werde ich mit meine Quiltfreundin Carola, mit ihr habe ich diesen Quilt als Gemeinschaftsprojekt gefertigt, im Januar zusammen annähen. Wir wollen das so machen, wie man es in amerikanischen Filmen sieht, jeder an einer Seite an einem schönen Nachmittag mit Kaffee und Schwätzchen. Ich freue mich schon drauf!

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Die Sterne passen zu diesem Muster, als wären sie dafür erfunden worden.

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Diese Aufnahmen sind mit etwas weniger Licht gemacht, um die plastische Wirkung besser zu erkennen.

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Die hellen Quadrate verlaufen diagonal wie eine Kette.

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Und hier noch mal ein Stück vom Rand. Dieser wird schön flach durch die „Piano Keys“, die parallel laufenden Linien. Sie ragen  bis in die Sterne am Rand hinein. Auch die hellen Quadrate habe ich im Muster außen nochmal aufgenommen.

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Die Diagonale:

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Der blaue Block ist einer meiner liebsten….

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Um die zusammengesetzten Quadrate bildet sich durch das Muster nochmal ein vierzackiger Stern. Könnt ihr ihn sehen? Witzig, oder?!  😉

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Die Rückseite sieht auch ganz hübsch aus, oder?

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Sobald der Rand im neuen Jahr fertig ist, gibt es noch ein Gesamtfoto.

Bis bald!

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RingToss Teil 2

Das war ein richtiges November- Wochenende, verregnet, neblig, grau, kühl dunkel und trist.

Mit anderen Worten: Ein perfektes Quilt- Wochenende!

😛

Die Voraussetzung war günstig, da meine Quiltfreundin Carola und ich alle Lagen unseres Gemeinschaftswerkes bereits auf die Longarm- Maschine aufgespannt hatten….

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Inzwischen habe ich gut sechs Stunden an der Maschine verbracht und fast zwei Drittel des Quiltings geschafft.

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Man lernt ja immer dazu, und so hat mir dieser Quilt auch einige neue Erkenntnisse gebracht. Er wird komplett mit Quiltlinealen gefertigt, weil wir ein geradliniges Quilting am besten fanden. Gerade die Linealführung ist so eine Sache… Man verkrampft leicht, braucht etwas Augenmaß (eine Kunst!) und einen Plan, nicht in Einbahnstraßen zu gelangen, damit es ein Endlos- Quilting wird.

Die Profis unter euch werden sicher feststellen, dass die obere Rolle, die normalerweise das Top beherbergt, bei mir stillgelegt ist. Diese Methode habe ich bei meinen letzten drei Stücken angewendet. Ich habe alle drei Lagen des gesamten Quilts mit einem langen Stich quer geheftet. Das stellt sicher, dass Top und Rückseite gleichmäßig verbunden werden. Mir ist schon passiert, dass ich eine Rolle stärker gespannt habe als die andere. Das ist somit ausgeschlossen.

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Rückwärts kann man dann natürlich nicht mehr rollen, daher nimmt man das Top von der Rolle. Die Heftnähte sieht man im ersten Bild waagerecht, im zweiten und dritten Bild im rechten Bereich senkrecht verlaufend.

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Im oberen Bild habe ich das Werk mal etwas abgerollt, weil ich neugierig war, wie denn die plastische Wirkung sein wird. Daher liegt es etwas wellig.

Naja, der Schatten bin ich.  😉

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Hier kann man schon erkennen, dass ich am Rand „piano keys“, also „Klaviertasten“ gequiltet habe. Dabei habe ich den Verlauf der kleinen gestückelten Quadrate nochmal aufgenommen.

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Die schlauen Quilt- Füchse unter euch haben bestimmt auch schon das von uns gewählte Muster erraten, stimmt’s?  😀

Mehr wird heute aber nicht verraten. Bis bald!

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