Endlich regnet es! Man kann das Aufatmen des Gartens fast hören.
Und passend zum nassen Wetter stellt sich heute der freundliche Wal Arthur vor. Dieser kleine Fisch misst etwa 25 X 19cm und ist ein Geschenk an einen Neuankömmling.
Den kleinen Wal kann eine winzige Hand ganz prima an der Schwanzflosse packen, oder auch an den flauschigen Seitenflossen. Ich habe ihn recht weich gestopft, falls der Kleine sich mal drauflegt.
Arthur lächelt freundlich. Die Augen sollten laut Anleitung mit einem Zick- Zack- Stich aufgestickt werden, die Ergebnisse meiner Übungen haben mir aber überhaupt nicht gefallen. Ein loser Knopf kam nicht in Frage, dass sich das Kind nicht daran verschluckt. Schließlich kam mir die Idee mit der Druckknopf- Oberseite. So dürfte nichts passieren.
Klar, die Proportionen stimmen mit einem echten Wal nicht überein, das macht die Figur aber gerade so niedlich, und die kleinen Hände haben etwas zum „Be- Greifen“! Es lassen sich verschiedene Stoffe und Formen fühlen. Und sicher kann man auch mal darauf kauen! 😉
Sofort hat mich die Tasche auf dem großen Titelbild der „Lena’s Patchwork Taschen“ von 03/2017 angesprochen. Mir gefielen auf Anhieb der Gobelin- Stoff und das Format. Ich liebe „Crossbags“, also Taschen, die man „über Kreuz“ tragen kann.
Nicht so ganz mein Fall war allerdings der Korkstoff in dieser Kombination. Ich fand die Zusammenstellung zu unruhig. Der Verschluss mit Karabiner sieht zwar hübsch aus, ich finde ihn in der Handhabung allerdings etwas umständlich. Daher habe ich mich für ein helles Kunstleder (Kongo 2) von stoffe.de und Magnetknöpfe entschieden.
Was war ich froh, diesen wunderschönen Gobelin ebenfalls bei stoffe.de zu ergattern. Das Muster des Stoffes sieht wie Patchwork aus. Daher kommt wahrscheinlich meine Begeisterung. Auf meiner Suche habe ich noch andere Gobelins gefunden, welche mit Sternen und Dreiecken. Da habe ich gleich zugeschlagen und werde euch demnächst ein weiteres Modell aus dem Heft auf dieser Homepage zeigen.
Auch am Innenleben habe ich Veränderungen vorgenommen und ein doppeltes Innenfach sowie ein Band mit Karabiner, z.B. für einen Schlüssel, eingefügt. Für zusätzliche Stabilität habe ich an der Taschenklappe ein paar Quadrate gesteppt. Anders als in der Anleitung habe ich sie in den Taschenkörper eingenäht und nicht am Schluss aufgenäht.
Auch am Taschenträger habe ich mehrere Ergänzungen vorgenommen. Ich habe ihn nicht direkt in den Taschenkörper eingenäht, sondern mit zusätzlichen Schlaufen und Ringen versehen.
Das zerknautscht beim Tragen den Träger nicht so. Außerdem habe ich eine Schnalle eingefügt, dass man die Länge des Trägers variieren kann.
Wie in der Anleitung angegeben, habe ich auch ein Gurtband unterlegt. Das ist eine prima Idee! Es gibt dem Taschenträger Stabilität und ist ein echter Hingucker.
Aus diesem Band habe ich auch die kleine Schlaufe genäht, die die beiden Trägerteile, die durch die eingearbeitete Schnalle übereinander liegen, schön zusammen hält.
So sieht die „Cross Bag“ nun fertig aus. Sie ist schön leicht und stabil. Im Inneren ist die Schabrackeneinlage S320 vernäht. Ein tolles Material!
Nun musste ich mich schon wieder von der Tasche verabschieden. Sie war ein Geburtstagsgeschenk an die Freundin meines Sohnes. Ich hoffe, sie wird sie mögen!
Von der Größe her würde sogar ein A4- Ordner reinpassen. Also ist genügend Platz für allerlei Sachen.
Auch wenn ich einige Veränderungen vorgenommen habe, muss ich der Schöpferin dieses Modells ein Kompliment aussprechen. Die Anleitung ist gut nachvollziehbar und auch für Anfänger geeignet, das Modell ist praktisch in Größe und Form. Sicher lassen sich außer diesem schönen Gobelin die verschiedensten Materialien verwenden. Ich könnte mir auch Jeans- Stoff gut vorstellen.
Hallo, hier ist Vogel „Leni“. Es ist das vierte Vogelkissen, das ich nach der immer gleichen Anleitung nähe. Diesmal geht es an ein kleines Mädchen.
Noch ist die Kleine winzig. Ich hoffe, sie wird eines Tages Freude an ihrem Kissen haben. Es ist extra ohne Knöpfe oder andere Teile, die ein Kind verschlucken könnte, genäht und weich ausgestopft.
Diese Schnitt- Teile habe ich wie ein Quiltsandwich gearbeitet, da bekommt der Vogel mehr Stand und lässt sich schöner füllen. Die gequilteten Bögen sehen ein bisschen wie Federn aus.
Alle weiteren Informationen findet ihr HIER in einer meiner früheren Publikationen.