Spicy Spiral Table Runner

Kaum zu glauben, ich habe ihn schon vor einigen Jahren genäht, vier oder fünf dürften es sein, und ich habe ihn hier noch nie gezeigt: Meinen „Spicy Spiral Table Runner“!

Durch Zufall, d.h. angeregt durch Kommunikation in einem Forum, suchte ich nach Bildern. Und was musste ich feststellen?

ES GIBT GAB BISHER NOCH NICHT EINMAL EIN FOTO!

(Oder ich habe sie versehentlich gelöscht.) Das habe ich nun geändert, hier ist er, mein Spiral- Läufer:

Er hat eine grüne Seite…

…und eine pinke.

Es gibt auf jeder Seite einen Farbverlauf. Der weiße Stoff ist kein Uni, sondern ein weiß auf weiß bedruckter Stoff. Ansonsten habe ich klassische Patchwork- Stoffe und Batiks gemischt.

Im Original wird der Zackenrand begradigt und eingefasst, es kommt eine geschwungene, rundliche Form raus. Ich habe es nicht übers Herz gebracht, das auch zu tun. Mir gefiel der Zackenrand viel zu gut, er erinnert mich an einen Ammoniten.

Somit habe ich das leicht im Nahtschatten gequiltete Top mit dem Rückseitenstoff verstürzt zusammengenäht und jede Ecke so gut es ging ausgearbeitet.

Dabei habe ich die Rückseite aus zwei Teilen zusammengesetzt, dass etwa in der Mitte eine Naht liegt. Diese habe ich mittig zum Wenden etwas offen gelassen. Somit konnte ich den gesamten Rand in einem Rutsch nähen und am Ende die Wendeöffnung von Hand schließen.

Jedes Jahr im Frühling kommt der Läufer auf den (Oster-) Tisch.

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Schleifchen- Kissen

Heute war so schönes Wetter, aber es war auch kalt. Ich hab mir den Hund geschnappt, den Fotoapparat und zwei meiner Kissen, die ich nach langer Zeit endlich fertig habe.

Einer unserer liebsten Orte ist diese Steinbank. Sie steht vor den Resten eines Griffel-Schieferbruchs. Von hier hat man einen schönen Weitblick.

Es gibt von jeder Kissen- Größe jeweils zwei, das eine Pärchen ist 40X40cm, das andere 50X50cm groß.

Die Rückseiten sind ganz einfach mit einem extra breiten Hotel- Verschluss gearbeitet.

Das Quilting der größeren Kissen ist gitterförmig, jeweils 1/4″ Abstand auf beiden Seiten der Naht.

Bei den kleinen Kissen läuft das Quilting diagonal. Das habe ich bei einem Läufer einer Freundin gesehen. Es gefiel mir so gut, dass ich es (mit ihrer Erlaubnis) auch gewählt habe.

  

Hier nochmal alle Viere:

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Vorschau Scrappy-Projekt

Gerade arbeite ich an einem Übungs- Stück. Es gibt einen Quilt, den ich sehr gerne nähen möchte. Allerdings hat dieser  eine Menge der gefürchteten Y-Nähte! So habe ich beschlossen, das Ganze erstmal mit ein paar Scraps auszuprobieren und zu üben.

Nur wenn man diese gut hinbekommt, macht es Sinn, einen ganzen Quilt zu nähen. Das Muster ist zu groß für Tischsets, daher wird es wohl ein Läufer werden. Am Anfang stehen Nine- Patches, also Neuner- Blöcke:

Dazu kommen Sechsecke und Dreiecke. Ihr ahnt es schon…. Es ist nicht das leichteste Unterfangen.

Nach den ersten Schritten muss ich sagen,  es war eine sehr gute Entscheidung, erstmal ein Probestück zu nähen. Von den amerikanischen Anleitungen bin ich normalerweise Rundum- Service gewohnt. Das macht das Arbeiten so wunderbar einfach. Sie sind in der Regel gut strukturiert in nachvollziehbaren Schritten. Es steht meist sogar die Bügel- Richtung der einzelnen Nähte dabei, was ja durchaus essentiell sein kann. Manchmal liest man sogar, welcher Teil unter der Nähmaschine oben oder unten liegt usw. Bei dieser Anleitung: Pustekuchen! Aber ganz großer!

Gut, Nine- Patches gehen ohne weitere Erklärung, dann gab es noch Schablonen, eine Schema- Zeichnung zum Zusammensetzen zu Reihen, dann das Zusammenfügen der Reihen zum Top…..  Das war’s dann auch schon.

Und dann die besagten Y- Nähte. Ich vergaß doch gleich noch deren goldene Regeln, z.B. dass man bei bestimmten Nähte füßchenbreit vor der Kante enden muss. Entsprechend oft durfte ich trennen. Jetzt, nach drei von fünf Blöcken hab ich auch endlich raus, in welche Richtung ich bügeln muss, um  gut verteilte Nahtzugaben zu haben.

Die letzten beiden Blöcke werden nun vielleicht schneller von der Hand gehen. Ich werde berichten!

Update 23.3.:

Leider muss ich gestehen, dass mir dieses Projekt mit den Y- Nähten und den Sechsecken etwas Kummer bereitet hat. Dafür durfte es jetzt erst einmal in einer lauschigen Ecke Platz nehmen, bis ich die Nerven habe, mich nochmal damit zu beschäftigen. Woran es hapert? An der Bügel- Richtung. Verwöhnt von den amerikanischen Anleitungen, wo fast immer eine Angabe dazu steht, ist in meiner gekauften Variante von „Fons and Porter“ nichts zu finden. Und prompt habe ich vermutlich die falsche Richtung gewählt, was mir beim Zusammennähen der Reihen auf die Füße fiel. Ärgerlich ist, dass es ein Video gibt mit drei Anleitungen, meiner inklusive, wo man diese Angaben findet. Da müsste ich aber extra nochmal 30 Euro hinblättern. NÖ! Hätte man nicht wenigstens ein paar kleine Pfeile machen können? Ich hab die Anleitung schließlich bezahlt! So werde ich üben und probieren, bis ich eine Lösung finde, und dann zeige ich euch das.

 

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