Endlich konnte ich am Quilt weiterarbeiten. Nach einer wirklich langen Quiltpause musste ich erstmal etwas üben, um wieder in Schwung zu kommen. Doch zuerst habe ich meiner Longarm- Maschine eine Wellness- Behandlung gegönnt, diese gründlichst gereinigt, geölt und mit einer neuen Nadel versehen.
Ich hatte mir verschiedene Optionen überlegt, welches Muster ich verwenden möchte, einen Pantographen ausprobiert, das war nicht zufriedenstellend, und schließlich eine Entscheidung getroffen.
Als ersten Schritt habe ich mein Maschinchen mit dem Rückseitenstoff beladen:

Hier ist zu sehen, wie dieser auf seiner oberen Rolle aufgewickelt ist. Das Gleiche habe ich auch mit der unteren Rolle für den Rückseitenstoff gemacht.

Auch das Topp findet seinen Platz auf der dafür vorgesehenen Rolle und wird an der Unterkante, wie auch der Rückseitenstoff, mit Longarm- Nadeln fixiert….

…und auf diese aufgerollt.

Nachdem nun auch das Vlies zugefügt und das Topp mit einem Heftstich der Maschine am oberen Rand fixiert wurde, kommt ein kleiner Rest Übungsstoff an der Seite zum Einsatz. Dort prüfe ich Fadenspannung, Stichlänge und Rückseite, um zu vermeiden, dass sich auf der Rückseite lange „Tränchen“- Schlingen an den spitzen Wendungen bilden.

Und nun ist das Ganze startklar…

Das Quilting ist inzwischen abgeschlossen, und der Quilt muss beschnitten und eingefasst werden.

Für diesen Quilt habe ich ein Bambus- Vlies verwendet, dieses ist nicht so sehr „puffig“ wie ein Polyester- Vlies oder eins mit Wollanteil. Außerdem geht der Quilt in ein warmes Land, da muss er nicht wirklich wärmen. Das Vlies ist wunderbar leicht und hat sich super verarbeiten lassen.


















